Mitmachen Ehrensache – auf in die 7. Runde!

Bereits zum 7. Mal beteiligte sich die Eugen-Bolz-Schule an diesem landesweit außerschulischen Bildungsprojekt, das den sozialen Gedanken im Vordergrund stehen hat. 

Ziel dieser Aktion ist, dass sich Schüler für andere Menschen engagieren und dafür einen Tag lang in unterschiedlichen Wirkungsbereichen arbeiten. Die dafür benötigten Arbeitsstellen suchen sich die Schülerinnen und Schüler selbständig aus. Das Geld, das sie erwirtschaften, kommt dann einer sozialen Sache zugute. Welche das sein wird, legen die teilnehmenden Schüler der Eugen-Bolz-Schule gemeinsam in einer späteren Wahl fest. In den letzten Jahren wurden Projekte in Uganda (Unterstützung traumatisierter Kindersoldaten), Namibia (Unterstützung von Kindergarten- und Schulkinder) und auf der Insel Nias (Bau eines Kinderheimes) unterstützt. 

Angefangen hat die Eugen-Bolz-Schule 2010 mit einer Spendensumme von 900 Euro, die sich über die Jahre kontinuierlich nach oben entwickelte. 2013 waren es stolze 4700 Euro, 2014 bereits 4.950 Euro, die durch den Arbeitseinsatz erreicht wurden. 2015 konnte mit 5.250 Euro endlich die 5.000 € Marke geknackt werden. Wie erfolgreich wird die Aktion wohl in diesem Jahr sein? Die Zeichen dafür stehen gut, wieder konnten sich viele Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen entschließen. 

So sind es auch in diesem Jahr wieder rund 160 Schüler, die bereit sind, sich für die soziale Sache zu engagieren. Die Schüler der Klassen 7 bis 10 nehmen nahezu komplett daran teil. Sie arbeiten dabei in ganz unterschiedlichen Bereichen:  im Handwerk, in der Landwirtschaft, in der Industrie, im Einzelhandel, in der Gastronomie oder auch in sozialen Einrichtungen, um nur einige zu nennen. Ohne die Unterstützung der Betriebe und Firmen wäre das Projekt ebenso wenig denkbar, wie ohne das engagierte Schaffen der aktiven Schüler. Hier kann jeder Teilnehmer auf seine Weise einen kleinen Beitrag für eine menschenwürdigere Welt und ein besseres Miteinander leisten. 

Durchweg positiv ist die Resonanz auf diesen Tag – auf Seiten der Betriebe wie auch bei den fleißigen Helferinnen und Helfer. Es gibt Betriebe, die anfallende adventliche und weihnachtliche Arbeiten für diese Aktion bereithalten und daher auf die Mitmacher geradezu schon warten. Nicht selten werden so auch erste Kontakte hinsichtlich eines baldigen Praktikums geknüpft. Beim Besuch vor Ort kann man in viele glückliche Gesichter schauen, die mit Recht stolz auf ihre Arbeit sein können.

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