Konrektor Thomas Knoll in den Ruhestand verabschiedet

Nach beeindruckenden 32 Jahren Tätigkeit an der Eugen-Bolz-Schule wurde in der letzten Schulwoche der Konrektor Thomas Knoll in den Ruhestand verabschiedet.
Schon am Vormittag versammelten sich nahezu alle 600 Schulkinder im Schulhof der Eugen-Bolz-Schule, um ihrem beliebten Konrektor Lebewohl zu sagen. Jede Klassenstufe hatte ein Highlight aus der Schullaufbahn Knolls zum Thema gemacht und sich dazu etwas einfallen lassen. Mit einem eigens für diesen Anlass aufgebauten „E-Bähnle“ wurde Knoll von Station zu Station gefahren. An Themen wie „Abschlussfahrten“, „Feste“ und für den gebürtigen Allgäuer typische Redensarten und Bräuche wurden in einem bunten Programm dargestellt. Am Ende seiner Reise mit dem Bähnle wurde er von einer Delegation der Eugen-Bolz-Schul-Pensionäre empfangen und entschied sich trotz der vergeblichen Lockversuche des aktuellen Kollegiums am Ende doch für den Eintritt in den Ruhestand.
Im Anschluss an diese bunte Veranstaltung fand in der Mensa der Eugen-Bolz-Schule die offizielle Verabschiedung mit zahlreichen geladenen Gästen und dem Kollegium statt. Nach der Darbietung des Schülerchors und der Begrüßung durch den Tagesheimleiter Carsten Reinaerdts konnten die etwa 120 Gäste mit „Leberkäs und Kartoffelsalat“ ein zünftiges Mittagessen genießen.
In seiner anschließenden Rede führte Schulamtsdirektor Roman Mangold vom Bischöflichen Stiftungsschulamt Rottenburg durch die Schullaufbahn Knolls. Er schilderte den beruflichen Werdegang Knolls und hob sein außerordentliches Engagement im Bereich der Digitalisierung in der Eugen-Bolz-Schule sowie in der Lehrerakademie Obermarchtal hervor.
Der Sprecher aller katholischen Grund- und Werkrealschulen Robert Stützle würdigte Thomas Knoll als verlässlichen Kollegen im Kreise der Schulleitungen, der mit seiner langjährigen Erfahrung zum Gelingen der zahlreichen Zusammentreffen beitrug.
Passend zum Thema Holz, welchem der werdende Pensionär sich künftig ausgiebig widmen möchte, verglich Peter Niedergesäss, Vorsitzender der Eugen-Bolz-Schulstiftung Bad Waldsee, die Arbeit aller Lehrkräfte und Erzieher mit der Bearbeitung von Holz. Mit Hilfe verschiedenster Materialien werden die Kinder und Jugendlichen geformt und gebildet und am Ende freut man sich über das gelungene Ergebnis.
Sein ältester Sohn Michael schilderte in einer emotionalen Rede die berufliche Laufbahn seines Vaters aus Sicht eines „Lehrerkindes“.
Die vom Kollegium dargebotene Version von John Lennons „Imagine“, passend auf den werdenden Pensionär zugeschnitten, lockerte die Abschiedsstimmung auf und führte zur allgemeinen Erheiterung des Publikums.
Offiziell in den Ruhestand versetzt wurde Thomas Knoll durch Rektor Alexander Dorn. Er übermittelte den Dank des Bischöflichen Schulamtes Rottenburg für die langjährigen Dienste Thomas Knolls im Rahmen seiner Tätigkeit als Lehrkraft und Konrektor. Alexander Dorn dankte dem Ruheständler für seine Hilfsbereitschaft, seine Freundschaft, seine Unterstützung und seine Arbeit an den Kindern der Eugen-Bolz-Schule und entließ ihn abschließend in seinen wohlverdienten Ruhestand.
Vor einem gemütlichen Ausklang bedankte sich Thomas Knoll bei all seinen Gästen und Wegbegleitern. Die aufkommende leichte Wehmut über das Scheiden aus der Lehrtätigkeit wurde kurzerhand mit der Freude über die Zeit für seine Hobbies, Zeit für seine Frau und seine Enkelkinder weggewischt. Mit Thomas Knoll verlässt ein Urgestein die Eugen-Bolz-Schule. Die gesamte Eugen-Bolz-Schul- und Kindergartengemeinschaft wünscht ihm Gesundheit und Freude auf seinem weiteren Lebensweg.

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